Sallys Blog

Raketen - Aal und Experimente

Erstellt am Samstag, 29. März 2014 Geschrieben von Melinda Lusser

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Sie sieht doch aus, als könnte sie kein Wässerchen trüben... Der Eindruck täuscht, sie kann !!!

Wenn sie in den ersten Monaten andere Hunde nur von Ferne sah, verwandelte sie sich in eine sehr anstrengende Kreuzung aus Rakete und Aal:  Mit gesträubtem Kamm und wildem, kehligem Geknurre ging sie hoch, drehte und wand sich und strebte, offensichtlich in unfreundlichster Absicht, hin zu dem anderen Hund.

Man ging uns verständlicherweise aus dem Weg, und auch ich mied Begegnungen, die nur schweißtreibend und sinnlos schienen.

Das folgende Ereignis entpuppte sich als Glücksfall, denn obgleich ungewollt und ungeplant, warf es ein neues Licht auf Sallys Charakter.

Bei einem Spaziergang hörte ich freudiges Gebell und von weit her galoppierten drei Hunde auf Sally und mich zu, begleitet vom lauten Geschrei ihrer Besitzer. Einer der Hunde bog ab, aber zwei rannten full speed auf uns zu. - Wir warteten ganz ruhig, ich dachte, jetzt passiert es, ich kann eh nix ändern. Die zwei kamen Sally ganz nah, der eine direkt unter ihre Schnauze - das war aber auch ein Süßer, ich glaube, ein brauner Labi - Junghund.

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Shit happens

Erstellt am Sonntag, 06. April 2014 Geschrieben von Melinda Lusser

 

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Ich will auch die nervenaufreibenden Erlebnisse nicht verschweigen.

Das erste geschah, als Sally noch nicht sehr lange bei uns war: 

Einer von uns hatte aus Versehen die Haustüre offen gelassen und Sally lief einfach raus. Ich rief sie, aber zwischen ihr und mir stand jemand und sie hatte mehr Angst vor diesem Mann, als es sie nach Hause zog.

Sie lief weg und wurde dabei immer schneller, bis sie im Galopp die Straße hochsauste. Wir konnten sie bellen hören, sie rannte mal hierhin und mal dahin, guckte in die Gärten und Einfahrten und stattete der Nachbarschaft einen Besuch ab. Jemand rief an, sie sei da und da gesehen worden, aber bis wir dorthin geeilt waren, war sie schon wieder fort.

Wir suchten sie, dem Gebell und den Hinweisen folgend, aber ohne Erfolg.

Nach etwa 15 Minuten hatte sie zum Glück genug von der Freiheit und rauschte zurück ins Haus.

Der nächste Flop ereignete sich abends. Zu dem letzten Gang am Abend muß ich mich manchmal schon etwas durchringen,  ( obwohl es meistens nachher doch schön ist... :-)), und diesmal war ich zu faul, um ihr das Geschirr anzuziehen, sie hatte also nur das Halsband an, daran die Leine und daran ich.

Ein Auto fuhr relativ nah vorbei, ich zog sie etwas zurück, weg von der Straße - und sie schlüpfte mit dem Kopf aus dem Halsband. Sie war frei...

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