Sallys Blog

Sallys Eingewöhnung (2)

Erstellt am Dienstag, 25. März 2014 Geschrieben von Melinda Lusser

Andererseits wird es aber auch schwieriger, weil sie immer wieder nachfragt, ob etwas wirklich ernst gemeint ist, oder ob sie sich vielleicht doch über Autoritäten hinwegsetzen kann. Eine anstrengende Angelegenheit, weil ständige Präsenz und Aufmerksamkeit gefordert ist.

Eine weitere Baustelle: diese tiefe Angst vor Männern, besonders solchen mit schwarzen Jacken und Hüten. Leider ist sogar mein Mann davon nicht ausgenommen: Auch den bellt sie manchmal an, als hätte sie ihn nie gesehen. Super fürs Familienleben!!!!

Das Problem verliert inzwischen etwas an Brisanz, weil seine "vertrauenbildende Maßnahmen" langsam greifen:  Er geht mit ihr spazieren, nimmt sie mit dem Fahrrad mit, und die leckersten Leckerchen bekommt sie von ihm. Jetzt betet sie ihn an, allerdings immer noch mit eingezogenem Schwanz.

Irgendwann bellte sie im Wohzimmer ganz panisch und ich dachte: nanu, hat sie Halluzinationen, da ist doch gar niemand - bis ich feststellte, dass sie die schwarze, lederne Aktentasche verbellte. Eindeutig ein äußerst bissiger und gefährlicher Gegenstand l!!!

Das böse Teil wurde dick mit Leckerchen garniert und Sally mittels Clickern zum Pflücken animiert - das hat für diesen Moment geklappt, aber wenn sie unversehens an dem Ding vorbeiläuft und den Geruch in die Nase bekommt, dann erschrickt sie immer noch und bellt, was das Zeug hält.

Schlüsselwörter: Tierschutz, Hundeschule, Tierarztpraxis Fernwald - Steinbach, Gießen, Lich, Buseck, Reiskirchen, Pohlheim - Garbenteich, Watzenborn - Steinberg

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